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Bitcoin und Co – kryptische Währungen als Zahlungsmittel

Der Bitcoin ist eine Kryptowährung, die seit dem Jahre 2009 ausgezeichnet wird und erworben werden kann. Die Resonanz war aufgrund des geringen Bekanntheitsgrades vor allem in den ersten Jahren sehr gering. Dies führte dazu, dass die Kryptowährung über einen Wert von wenigen Cents nicht herauskam. Erst in den letzten fünf Jahren gab es hohe Wertsteigerungen, von denen Bitcoin-Besitzer, die in den Anfangsjahren in die Währung investiert hatten, besonders stark profitieren. Auch der Infografik von smava kann entnommen werden, dass Kryptowährungen wie der Bitcoin zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Smava stellt nicht nur die interessante Infografik über die Bedeutung der kryptischen Währungen bereit, sondern bietet auch günstige Kredite für Beamte und für andere Berufsgruppen an. Wenn Rücklagen in Bitcoin oder in einer anderen Kryptowährung vorhanden sind, werden diese künftig verstärkt als Zahlungsmittel genutzt werden können. Laut einer Umfrage können sich mehr als die Hälfte der Besitzer von Bitcoins vorstellen, künftig mit der Kryptowährung zu bezahlen. Bislang ist die Akzeptanz noch nicht sehr hoch. Die großen Online-Shops verwehren dem Bitcoin bislang noch den Zugang. Es gibt aber die Möglichkeit, in zahlreichen kleinen Shops zu bezahlen und den Bitcoin so schon heute als Zahlungsmittel neben den klassischen Währungen zu nutzen.

Wertermittlung des Bitcoin

Die Wertermittlung des Bitcoin erfolgt unabhängig von den Finanzmärkten. Damit unterscheidet sich die Kryptowährung deutlich von den klassischen Währungen, die von der Wirtschaft sehr stark abhängig sind. Auch die Weltbanken oder die Zentralbank haben auf die Kryptowährung keinen Einfluss. Die Wertermittlung basiert auf einem sehr komplexen System. Ein Computer berechnet den Wert und benötigt dafür mehrere Tage, wenn davon ausgegangen wird, dass ein klassischer Arbeit-PC zum Einsatz kommt. Um die Wertermittlung der Kryptowährung in einer vertretbaren Zeit sicherzustellen, kommen Hochleistungsrechner zum Einsatz. Es werden mehrere Rechner miteinander verbunden und bieten somit eine enorme Rechenleistung.

Der Infografik ist zu entnehmen, dass diese Rechenleistung sehr hohe Ressourcen verbraucht. So werden für die Berechnung des Bitcoin 0,13 % des weltweit erzeugten Stroms benötigt. Im Jahre 2017 wurden für die sogenannte Schürfung des Bitcoins, wie die Wertermittlung in Fachkreisen bezeichnet wird, 3,4 GW Strom benötigt. Eine einzige Transaktion nimmt 300 kWh in Anspruch. Mit dieser Menge Strom kann ein durchschnittliches Einfamilienhaus einen Monat lang versorgt werden. Doch diese hohen Ressourcen sind nötig, um die Wertermittlung und die Bitcoin-Transaktionen sicherzustellen.

Betrachtung des Wertes im Vergleich zum Gold

Das Gold gilt seit Jahrhunderten als eine sehr wertvolle und vor allem wertstabile Geldanlage, die weltweit sehr viele Anhänger hat. Vor allem die Tatsache, dass das Gold unabhängig von Währungsschwankungen ist, macht es zu einer beliebten Alternative zu klassischen Geldanlagen. Wer in Gold investiert hat, profitierte in den letzten 20 Jahren von einer Wertsteigerung in Höhe von 500 %.

Der Bitcoin konnte in den ersten Jahren keine nennenswerte Wertsteigerung verzeichnen. Dies hat sich in den letzten fünf Jahren jedoch sehr deutlich geändert. Zwischen 2013 und 2017 betrug die Wertsteigerung fast 7.000 %. Diese enorme Wertsteigerung lässt den Wert des Goldes weit hinter sich und bescherte einigen Anlegern sehr hohe Gewinne. Es gibt mittlerweile Anleger, die ein Millionenvermögen an Bitcoins besitzen und dafür in den Anfangsjahren nur eine kleine Investition getätigt haben.

Die Entwicklung des Bitcoin und anderer Kryptowährungen steht immernoch am Anfang. Die Akzeptanz der Währung bei Banken steigt aber zunehmend (Foto: Pixabay/geralt).

Die Entwicklung des Bitcoin und anderer Kryptowährungen steht immernoch am Anfang. Die Akzeptanz der Währung bei Banken steigt aber zunehmend (Foto: Pixabay/geralt).

Bitcoin eintauschen am Kryptomaten

Grundsätzlich können Kryptowährungen als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Dies ist bislang ausschließlich in Online-Shops möglich. Im stationären Handel spielt der Bitcoin momentan noch gar keine Rolle. Ob sich dies in der Zukunft mit dem zunehmenden Einsatz von digitalen Zahlungsmitteln einmal ändern wird, ist bislang noch offen. Dies bedeutet, dass der Bitcoin bislang zwar eine sehr hohe Wertsteigerung verzeichnen konnte. Die Möglichkeiten der Verwendung des kryptischen Geldes ist dennoch sehr stark eingegrenzt.

In einigen Ländern, vor allem in den USA und in Kanada, gibt es mittlerweile die Möglichkeit, den Bitcoin in die Landeswährung umzutauschen. Auf diese Weise wird der Bitcoin zum klassischen Zahlungsmittel. Der Umtausch erfolgt in einem Kryptomaten. Diese Automaten funktionieren ähnlich wie ein Bankautomat, mit dem Unterschied, dass sie kein Geld ausgeben, sondern dass es getauscht wird. Der Umtausch erfolgt dabei zum tagsaktuellen Kurs und er kann in beide Richtungen erfolgen.

In den USA gibt es mittlerweile knapp 1.300 Kryptomaten und die Anzahl wächst weiter. In Kanada können Kunden die Bitcoins an mehr als 300 Automaten in die Landeswährung eintauschen. Europa und Deutschland sind in der Entwicklung bislang noch nicht so weit fortgeschritten. Während es in Deutschland bislang noch gar keinen Kryptomaten gibt, liegt Großbritannien mit knapp 50 Kryptomaten an der europäischen Spitze. Auch in Finnland, in Spanien, in der Schweiz und in Österreich gibt es einzelne Automaten. In Asien ist Japan mit knapp 20 Kryptomaten bislang der einzige Staat, der die Möglichkeit zum Umtausch der Kryptowährung in Landeswährung anbietet.

Bekanntheitsgrad des Bitcoin

Der Bitcoin erfreut sich einer sehr hohen Bekanntheit, und das in allen Schichten der Bevölkerung. Unter den jungen Menschen bis zu einem Alter von 30 geben mehr als 96 % an, dass sie den Bitcoin kennen. Interessanterweise ist der Bekanntheitsgrad in der Gruppe der über 60-Jährigen noch höher. Hier sind es lediglich 0,4 %, die angeben, dass sie von dem Bitcoin noch nie gehört haben. Die über 60-Jährigen sind auch die Gruppe, in der sich mehr als die Hälfte der Befragten vorstellen können, mit dem Bitcoin zu zahlen. Bei den jüngeren Menschen sagen dies nur etwas mehr als 40 %.

Insgesamt ist der Bekanntheitsgrad durch alle Bevölkerungsgruppen sehr positiv. Auch sind viele der Kryptowährung gegenüber aufgeschlossen und bereit, darin zu investieren. Allerdings siegt in Bezug auf die Investitionsbereitschaft die Neugier: Mehr als die Hälfte der Befragten geben an, dass sie in den Bitcoin aus reiner Neugier investiert haben. Zudem verfügen die meisten Besitzer nur über ein sehr kleines Bitcoin-Vermögen im Cents-Bereich. Immerhin können sich 31 % der Befragten vorstellen, künftig mit dem Bitcoin zu zahlen, während drei Prozent angeben, dass sie in den Bitcoin aus reiner Überzeugung investieren können.

Marktanteil der verschiedenen Kryptowährungen

Neben dem Bitcoin gibt es noch weitere Kryptowährungen, die zunehmend Marktanteile gewinnen und dabei sind, den Bitcoin von der Spitze zu verdrängen. Die Infografik zeigt deutlich die Verschiebung der Entwicklung in den letzten fünf Jahren. Im Jahre 2013 verzeichnete der Bitcoin einen Marktanteil von 93 % allein für sich. Die anderen Kryptowährungen spielten kaum eine Rolle. Litcoin und Ripple kamen auf drei Prozent, und andere, namentlich nicht genannte Kryptowährungen machten ein Prozent aus. Bis zum Jahre 2017 fiel der Anteil der Bitcoins um etwa die Hälfte auf einen Wert von nur noch 47 %.

Einen Marktanteil von 19 % konnte sich die Kryptowährung Etherum sichern, die im Jahre 2013 namentlich noch gar nicht erwähnt wird. Die anderen Währungen verzeichnen gemeinsam einen Anteil von 23 %. Litcoin verschlechterte sich um ein Prozent und wird nur noch mit zwei Prozent geführt. Ripple konnte seinen Marktanteil verdoppeln und erreicht sechs Prozent. Aus den Grafiken ist ersichtlich, dass auf dem Markt eine starke Bewegung herrscht und dass bislang nicht davon gesprochen werden kann, dass sich eine Kryptowährung etabliert hat.

Die Entwicklung der Kryptowährungen ist noch nicht abgeschlossen. Es ist Bewegung auf dem Markt und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass künftig noch weitere Kryptowährungen den Markt erschließen und erfolgreich werden.

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